Meditationen – Teil eins

Mache alle diese Meditationen aus der Haltung eines spielenden fünfjährigen Kindes. Vergiss, etwas erreichen zu wollen. Spiel einfach los …

Meditation Nr. 1

Hier eine kleine Mental-Übung. Sie kann helfen, schwierige Situationen besser zu meistern. Es geht darum, deine Fähigkeit zur freien Wahl diverser Blickwinkel zu stärken oder wieder zu erlangen. Betrachte einen Gegenstand, den du magst, der dich erfreut. Beispielsweise einen Blumenstrauss. Oder aber, falls sie dir gefällt, die Tasse, aus der du gerade deinen Morgenkaffee trinkst. Überlege, wie du sie beschreiben würdest. Führe die Beschreibung nicht aus, sie ist unwichtig. Beobachte jedoch dich selber, betrachte deine Art und Weise, wie du diese Tasse fühlst und betrachtest.

Merke es dir.

Dann schliesse einen Moment die Augen und vergiss die Tasse und deine Art, wie du sie siehst. Dann öffne die Augen wieder, betrachte wieder die Tasse und überlege dir: wie noch anders könntest du sie beschreiben? Auch hier führe die Beschreibung nicht aus, sondern merke dir bloss die neue Art deines Fühlens und Betrachtens. Speichere dir auch diesen neuen Blickwinkel.

Dann schliesse wieder die Augen und vergiss alles.

Öffne wieder die Augen und betrachte die Tasse. Wie noch anders könntest du sie jetzt beschreiben?
Du wiederholst dieses Spiel so lange, bis dir nichts mehr einfällt. Genau dann wird es interessant. Jetzt überlege trotzdem weiter, wie noch anders könntest du diese Tasse beschreiben? Erlaube dir auch besonders ungewohnte Blickwinkel.
Mach weiter, beschreibe sie aus immer neuen Blickwinkeln. Hilf dir damit, nachzufühlen wie andere, dir bekannte Menschen hier vorgehen würden.
Nachdem du dir eine Sammlung von verschiedenen, neuen Blickwinkeln angeeignet hast, trete ein bischen zurück und von aussen nehme alle Blickwinkel, die dir jetzt bewusst geworden sind, gleichzeitig wahr.
Öffne dazu weit dein inneres Auge. Weite dich in deiner Vorstellung innerlich räumlich aus, schenke dir dabei viel mehr ‘inneren space’, als du dir je vorstellen mochtest.
Wiederhole diese Übung mit anderen Gegenständen, mit Menschen, Glaubensvorstellungen und komplexen Situationen.
Mach erstens diese Übung so lange weiter, bis sich eine Erweiterung deines Bewusstseins ergeben hat in Bezug auf die Art und Weise, wie du die Realität wahrnehmen kannst.
Und mach auch zweitens so lange weiter, bis du fähig geworden bist, jedwelchen Blickwinkel aus vielen Möglichkeiten bewusst zu wählen, zu geniessen, wieder fallen zu lassen, noch einen anderen auszusuchen und zu geniessen.
Mach das Spiel so lange, bis die Wahl deines Blickwinkels keinem inneren Zwang mehr unterworfen bleibt. Ja, mach so lange, bis es dir Lust bereitet, alle Blickwinkel deiner Wahl einnehmen zu können.
Wenn du die Fähigkeit erlangt hast, diverse Blickwinkel, nach eigenem Willen und Gutdünken, bewusst entscheidend und frei von Dogma zu wählen, dann wird dir dein Leben viel mehr bringen.

Betrachte dein Leben und alles, was du erfährst, aus immer wieder neuen Blickwinkeln. Mach dich frei von Zwängen, von Ideologien und starren Meinungen.
Dies bedeutet, dass du dich frei machst von Ängsten, welche gewissen (unerlaubten) Gedankengängen immer noch anhaften.
Kehre immer wieder zu dieser Grundübung zurück. Auch später, wenn du schon komplexere Varianten dieser Übung beherrschst, die weiter unten in diesem Text noch beschrieben werden.
Betrachte es einfach als Muskeltraining für den Geist, oder einfach als Notenübung für das grosse Spiel des Lebens.
Wenn du diese und alle nachfolgenden Übungen auch mit Situationen aus deinem Alltag wiederholst, kannst du dir einen hübschen Bewusstseins-Schub schenken.
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Meditation Nr. 2

Zur Heilung, für uns selber, für die der Menschheit, aber auch für die Erde und für alles, was noch Versöhnung benötigt, können wir bewusste Weiterentwicklung entscheiden. Um diese Entscheidung in unserem eigenen Innersten zu verankern, gibt es dazu die nachfolgende Meditation (gemäss den Angaben im Buch von Barbara Marciniak: ‘Boten des neuen Morgens’, Bauer 1995):
Schliesse für einen Moment deine Augen, werde innerlich ganz ruhig und sage dir nacheinander die folgenden Sätze:
- Ich erschaffe bewusst meine Weiterentwicklung;
- in Respekt und Nächstenliebe, als meine Anerkennung und als mein Geschenk an das Universum;
- Ich übernehme die volle Verantwortung für mich, für diese Menschheit und für das Universum;
- Das Universum trägt mich, es ernährt und schützt mich;
… fühle, wie es sich anfühlt, wie diese Sätze zu deiner innersten Wahrheit werden;
… fühle das Universum, sage IHM diese Sätze;
… fühle wie sie sich in dir verwirklichen;
… fühle wie du getragen wirst von der Antwort des Universums. Behalte diese Kraft in dir.

Wiederhole diese Meditation täglich. Wiederhole sie so oft und so lange, bis du eine innere Entspannung fühlst und dich ein unerschütterliches Wissen trägt … wie du dich im Einklang mit der Energie fühlst, … wie du die Verantwortung für das Universum übernimmst und wie dieses dich beschützt.
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Meditation Nr. 3

Hier noch eine kurze positive Vorstellungs-Übung für die Erdenmenschheit:
Schliesse einen Moment lang die Augen.
Fühle, wie es sich anfühlt, dass jeder unserer Mitmenschen grundsätzlich sein darf, ein Dach über dem Kopf erhält, Nahrung, Kleidung, Ausbildung sind ihm garantiert.
Fühle, wie es sich anfühlt, eine harmonische Menschheit geniessen zu dürfen, in welcher wir uns wohl fühlen miteinander.
Geniesse das Gefühl, zu einer glücklichen Menschheit zu gehören.
Ich glaube, Gott, das sind wir alle zusammen. Das sind wir, wenn wir endlich eine harmonische Menschheit sind.
Das sind wir, in einem Verbund mit allen Menschen lebend, als ‘grössere Ganzheit’.
Das sind wir, wenn wir zusammen mit den anderen schon existierenden ‘grösseren Ganzheiten’ dieses Universum zum Singen bringen
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Meditation Nr. 4

Heilungsprozedere
Nachfolgend ein wirksames Prozedere, welches du immer dann anwenden kannst, wenn dir (unakzeptierbare) Fakten zerstörerisch an die Substanz gehen und du (wieder) zu deiner inneren Ruhe kommen möchtest.
Wir können den Zappelmenschen in uns loslassen und aus der Stille handeln.
Stille ist nichts anderes als ruhiges Da-Sein.
Stille ist jetzt.
Stille ist nicht gestern, auch nicht morgen.
Nur loslassen erlaubt Stille. Loslassen erlaubt Wahrnehmung.
Stille heisst ruhig wahrnehmen, ohne reagieren zu müssen.
Stille bedeutet Erweiterung des Bewusstseins, derart weit, bis an die Grenzen des Weltalls.
Und natürlich ist dann hinter dieser Grenze wieder eine neue Welt, die wir aus der Stille unserer jetzigen Welt heraus betrachtend wahrnehmen können … so kann Stille auch grenzenlos werden.

Wenn du ruhig geworden bist, mache folgendes Heilungs-Prozedere:
Stelle dir eine runde Zirkusarena vor, wo ‘dein Ereignis/deine Frage’ dreidimensional-bildlich dargestellt wird. Du sitzt am Rand und schaust in die Mitte der Arena und betrachtest ruhig jene Situation, die du nicht mehr erträgst oder nicht verstehst. Aber vor allem, du fühlst sie. Aus dieser Betrachterposition heraus darfst du auf die Szene so reagieren, wie es für dich stimmt. Fühle deine Reaktionen. Fühle, wie es sich anfühlt, so zu reagieren;
Als nächstes stellst du dich zusätzlich auch noch als Spielleiter hinter dich. Du schaust dir jetzt über die Schultern, wie du da sitzst und diese Szene betrachtest. Du erlebst bewusst, wie du das alles fühlst. Als Spielleiter merkst du dir gut, WIE du auf die Szene reagierst. Und vor allem, als Spielleiter reagierst du selber überhaupt nicht auf das Geschehen. Du nimmst wahr, du fühlst, du trägst den Menschen, der da am Rande sitzt und vielleicht reagiert. Du trägst ihn mit deinem ganzen Verstehen und Mitgefühl. Wenn dir klar ist, was die Szene für dich bedeutet, und WIE du sie erlebst, speicherst du das Erfahrene derart bei dir ab, sodass du jederzeit auf diese Erinnerung zurückgreifen kannst;
Dann setzt du auf der anderen Seite des Arena-Kreises, dir gegenüber eine Person, die dich sehr gut versteht. Vielleicht jene, die dich am besten versteht. Du lässt sie ebenfalls die Situation betrachten. Auch sie lässt du zuerst reagieren. Dann stellst du dich als Spielleiter auch hinter diese Person, schaust ihr von aussen zu, wie sie die Szene erlebt, beurteilt. Ohne selber zu reagieren. Wenn dir die Reaktion dieser Person klar ist, speichere sie ebenfalls so ab, dass du mit deiner Erinnerung jederzeit darauf zurückgreifen kannst. Dann lass die Erinnerung wieder los.
Setze jetzt auf diese Weise so viele weitere Personen am Rand um die Arena, welche in deinem Problem involviert sind. Personen, welcher du liebst, hasst, bewunderst, verachtest. Vor allem jene, von denen du dich verurteilt fühlst. Menschen, welche dich schützen, andere, deren Urteil du widersprichst. Merke dir jeden Einzelnen, wie er reagiert. Stelle hinter jeden auch dich selber als Spielleiter, der nicht reagierend alles beobachtet.
Ist die Palette komplett, dann stelle dir über der Szene, sozusagen im Himmel, die Instanz vor, die für dich Gott, das Weltgewissen oder was immer deine höhere Instanz bedeutet. Lass diese Instanz die Situation beurteilen und speichere deren Sicht der Dinge ebenfalls ab. Wenn du es fähig bist, und es wagst, stelle dich als Spielleiter ebenfalls hinter diese höhere Instanz und beobachte sie, ohne zu reagieren.
Zuletzt stell dir vor, zwei Meter unter der Erde dieser Arene lebt eine kleine Feldmaus, Sie knabbert gerade zufrieden an einer Wurzel. Sie ist zwar telepathisch begabt und nimmt die Szene über ihr wahr, kümmert sich aber kaum darum. Merke dir gut auch ihre Reaktion;

Während der ganzen Zeit bleibst du ebenfalls als Einzelperson am Arenarand sitzen. Du existierst also einmal in dem Spiel (in der Mitte der Arena), ein zweites Mal als Betrachter am Rande, welcher alle seine Reaktionen ausleben darf und noch ein drittes Mal als Spielleiter, welcher ruhig bleibt und nicht wertend alle Aspekte durch sein Wahrnehmen ineinander integriert;

Dann stellst du dir vor, du bist das unendliche Weltall und schaust von ‘draussen’ auf den Spielleiter, die Personen, welche um die Arena herum sitzen, inklusive dich selber, und das Ereignis/die Frage selber. Ohne darauf zu reagieren, ohne jetzt zu urteilen. Also, ohne mit der Wimper zu zucken. Das Weltall braucht keine Erklärung mehr abzugeben, keine Entschuldigungen, keine Rechtfertigungen. Du bist das unendliche Weltall und schaust auf alles, was ist. Einfach so.

Als Weltall erlebst du jetzt alle diese Personen und ihren spezifischen Blickwinkel gleichzeitig. Du bleibst lange in dieser Haltung.

Als nicht reagierendes Weltall bleibe so lange bei dieser Gleichzeitigkeit, bis sich bei dir etwas entscheidendes tut. Du merkst es selber, wenn du dein Ziel erreicht hast und deine Antwort weisst.

Du kannst diese Übung auch etappenweise machen (zuerst nur mit zwei, drei dir wichtigen Personen, später nimmst du immer mehr Einflusspersonen dazu).
Diese Übung kann deshalb zwischen ein paar Stunden dauern (für gut eingeübt Meditierende) und sechs Monaten dauern. Wichtig ist, dass du am Ende alle jene Stimmen in dir integriert hast, welche dich irgendwie einmal entscheidend beeinflusst haben.
Vergiss nicht, besonders jene ‘drannzunehmen’, von denen du behauptest, du hättest sie und deren Meinung schon lange überwunden. Vor allem ideologisch überwunden.
Gerade diese sind die heimtückisten und deshalb auch die interessantesten, weil von uns ausgegrenzte Meinungen und Personen meistens als von uns bekämpftes, also auch von uns genährtes Muster in uns weiterexistieren.
Und uns daher mehr beeinflussen in unserem unbewussten Management, als wir glauben.

Wiederhole diese Übung öfters, auch wenn du schon entscheidende Schritte damit gemacht hast. Bekanntlich besteht ein Weg aus vielen sich wiederholenden Schritten. Drogen aller Art, ideologische Abwehr, Somatisierungen von Traumen, welche sich nach Jahrzehnten zu einer chronischen Krankheit entwickeln, Abhängigkeiten jeglicher Couleur, all das können wir dann viel besser loslassen.

Fazit: je mehr Aspekte des Lebens wir integrieren, desto weniger Realitätsverleugnungs-Strategien benötigen wir. Und desto ruhiger werden wir innerlich.

Spätere Varianten: Wenn du in dieser Meditation gut eingeübt bist, mach weiter, indem du das ganze Spektrum von Meinungen und Personen, welche dich je einmal im Leben beeinflusst haben, auf diese Weise in das Spiel einbringst. Diese Art von Vorgehen erlaubt dir, alte Muster zu integrieren und loszulassen, welche über unser normales, dialektisches Denken bloss als Fakten in eine Ecke abgeschoben werden. Dort aber ‘belasten’, das heisst verstopfen sie unseren ‘Computer’, (unser inneres Managment), denn meistens bleiben sie in uns abgespalten als Muster bestehen. Muster, welche wir dann wieder bekämpfen müssen. Und oft auf andere projizieren, in einem Gegenüber wiederfinden und dort den Kampf ausfechten, welcher in Wahrheit unserem eigenen Inneren auf Klärung wartet.
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Meditation Nr. 5

Es gibt Situationen, welche wir nicht mehr heilen wollen. Wir wollen unsere Wut behalten. Dann mache ich folgende Meditation: Ich entscheide mich ganz klar: diese Wut hier, dieser Horror wird nicht einfach so billig weg-therapiert. Ich entscheide, es sei richtig, den Kraftschub der Wut zu behalten und daraus eine Aktion zu machen.

Ich formuliere ganz klar: stopp !!

Ich konzentriere mich auf mein Zentrum, dann mache ich innerlich weit auf, bis an die Grenzen dessen, was ich als die Schöpfung empfinde, dann gehe ich noch darüber hinaus, ins Unbekannte …

… ich betrachte das alles, ich bin ein Teil dieses unendlichen grossen Ganzen … und werde dabei ganz ruhig, immer ruhiger …

… und dann, an die Adresse aller Lebewesen und Bewusstheiten, da draussen, da drinnen, oder wo immer sie sein mögen, denen sage ich den Befehl: stoppt damit, es ist genug, stoppt diesen Unsinn … löst – das – jetzt – auf!

Die Geschichte von David gegen Goliath wird dann wahr, wenn wir meditieren, erfahren und wissen, wir sind ein Teil des Universums und haben die gleiche Energie, die gleichen Steuerbefehle, die gleiche Bewusstheit wie ‘das übrige Leben’. Dann werden wir uns nicht vom Rest des Lebens abtrennen, sondern als Teil des Ganzen erleben. Dann wissen wir, wir sind nicht nur mechanistischen und diktatorischen Gesetzen unterworfen, sondern auch geistige Regeln kommen zur Anwendung. Sogar bei uns.

Auch wir sind Zauberer. Und diese Regeln setzen wir jetzt in Bewegung. Und das ist nicht eine Sache einer aufwenigen Entwicklung, wie man uns vorgauckelt. Das ist nicht eine harte Arbeit jahrzehntelangen Studiums oder Meditationstätigkeit in einem Kloster, damit wir aufgeben und ohnmächtig bleiben sollen. Nein, es ist eine Sache des bewussten Entscheidens. Es ist eine Sache des Willens, sich aufzuraffen und zu sagen, so, jetzt übernehme ich die Verantwortung.

Ich übernehme jetzt die Verantwortung nicht nur für mein Leben, sondern für diesen Planeten und alle Wesen und das Universum.
(Falls dein Verstand dir sagt, du seist nicht verantworltich für das Universum, dann stell es dir trotzdem vor. Mit Herz und Hingabe. Und erlebe die Reaktion darauf).
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Meditation Nr. 6

Und jetzt eine Variante zum Heilungsprozedere, die Meditation Nr. 4: Nimm eine Situation aus deinem Leben, die du gerne ändern möchtest, deren Änderung aber ausserhalb deiner konkreten Möglichkeiten zu sein scheint. Wiederhole mit ihr das Prozedere auf Seite 101 bis zum Moment, wo du aus dem Blickwinkel des Weltalls die Szene betrachtest. Mach so lange, bis du eine erste innere, entscheidende neue Sicht erlangt hast.

Richte jetzt deine Aufmerksamkeit auf deine körperlichen und seelischen Spannungen, Empfindlichkeiten, Verletzungen. Wo fühlst du Angst, Ohnmacht? Beachte deine Körperhaltung, wo blockierst du ab? Wo schmerzt es? Bleibe Weltall, bis du Zusammenhänge erkennst. Mache so lange weiter, bis deine innere Ruhe anfängt, diesen Ort zu erlösen. Bleib drann, gebe nicht auf. Lass dir Zeit. Du hast die ganze Zeit deines Lebens, dir genau diese innere Ruhe zu gewinnen. Je mehr wir derart abgetrennte Anspekte integrieren, desto mehr sind wir wieder mit dem Ganzen verbunden. Und können trotzdem als Individuum wählen.

Wählen heisst aber nicht nur, das Gewählte zu akzeptieren. Es heisst auch, das Nichtgewählte beiseite zu lassen. Wählen beinhaltet deshalb immer auch Trennung, nicht nur Akzeptanz. So schliessen wir den Kreis, Yin erzeugt aus sich heraus Yang, Yang aus sich heraus Yin. Das zu erleben ist das Privileg des Menschseins. Dann ist Abgetrenntsein relativiert, weil ich selber meine Brücken zu den anderen Aspekten baue. Meine Brücken werden zu einem Netzwerk. Schöpfer sein, glücklich und kreativ sein wird Realität.

Diesen Werten geben wir dann die Gestalt unseres ureigenen Beitrags an diese Menschheit, an die ganze Schöpfung weiter. Und wenn dann in der knallharten Erden-Realität der Alltag weitergeht, kommen wir damit viel besser zurecht.