Die Ameisenkönigin

September 25th, 2005

Eine waschechte Ceta Reticuli – eine zerbrechlich gebaute Ausserirdische mit Riesenkopf und Schlitzaugen – näherte sich unserer Erde. Samt Raumschiff, Volk und Mannschaft.

Sie alle werkelten jeden Tage zufrieden vor sich hin, wie immer. Sie lebten im Ganzen, aus dem Ganzen, ja sie WAREN das Ganze. Aber auf dieser Erde entdeckte sie recht eigenartige, ungewöhnliche Wesen.
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Macht und Geld im Cyberspace

August 30th, 2005

Im Dezember 2003 fand in Genf die erste Phase des UN-Weltgipfels zur Informationsgesellschaft (WSIS) statt. Die Gipfelkonferenz, an der mehr als 11.000 Vertreter von Regierungen, der privaten Wirtschaft und der Zivilgesellschaft teilnahmen, verhandelte u. a. Themen wie die Überwindung der digitalen Spaltung, Menschenrechte im Informationszeitalter, geistige Eigentumsrechte, Cyberkriminalität und Internet Governance.
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Les associations solidaires

August 30th, 2005

yonne.l’autre.net, le site des associations solidaires, a d’innombrable links pour trouver des partenaires.


Liebe

August 25th, 2005

Liebe, Du bist immer wieder in einem vorbeieilenden Gesicht, in braunen und in blauen Augen, im weichen Fell meiner Katze, in den wachsenden Sprösslingen unseres Farnkrautstockes, ich suche Dich im Gespräch und in meinen Träumen, ich verlange nach Dir, wenn die Vision unseres blauen Planeten, gespickt mit schwarzen und silbrig glänzenden Raketen wach wird
Du bist auch in den Friedensdemonstrationen, in den Bemühungen meiner Kamarade für Weiterentwicklung, im lärmigen Spiel der Nachbarskinder, in der Hoffnung Jungverliebter
ich erlebe Dich jeden Tag neu in einem vorbeihuschenden Gesicht, das mir rasch zulächelt
Du bist überall, aber wir müssen Dich immer wieder neu anlocken, erobern, verdienen
Du bist ewig und doch so rasch wieder woanders,
Alle wollen Dich und keiner kann Dich auf ewig pachten,
wo Du fehlst, wird Gold zu Blei, Macht zu Zerstörung,
Wo Du dabei bist, gibt es immer wieder eine Lösung
Ohne Deine Wärme sind wir öde Marionnetten
Wir dürfen alles, was uns hindert, Dich weiterzugeben, aus der Welt räumen.


Eine schöne Frau

August 2nd, 2005

Mulla Nasrudin begann eine Psychoanalyse. Beim ersten Besuch stellte ihm der Therapeut einige Fragen, um zu sehen, was für einen Patienten er da vor sich hatte.

Er zeichnete eine gerade Linie auf ein Papier und fragte Nasrudin, ‘woran erinnert Sie das’?

Nasrudin antwortete: ‘eine schöne Frau natürlich’.
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Der muslimische Frauenschleier

July 28th, 2005

Hauptsächlich in muslimischen Ländern bestimmen Männer das Strassenbild, den öffentlichen Raum. Dort geben Frauen das Terrirorium sogenannt freiwillig ab. Dies mit Hilfe eines sie verhüllenden Schleiers. Dieser Schleier ist nur eine Grenzlinie zwischen dem Innen- und Aussenraum der Frauen während der Zeit ihres Aufenthaltes in der Öffentlichkeit.
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zu Peter Sloterdjiks Buch ‘die Verachtung der Massen’

July 26th, 2005

Peter Sloterdjik: ‘die Verachtung der Massen, Versuch über Kulturkämpfe in der modernen Gesellschaft’, Sonderdruck Edition Suhrkamp“: erste Auflage 2000, ISBN 3-518-06597-1. Er diskutiert unsere Haltung zur Frage der Erziehung von Massen.

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Begegnung

July 21st, 2005

Interessiert betrachtete sie den jungen Mann. Er beobachtete ruhig jemanden ausserhalb ihres Blickwinkels. Er fiel ihr sofort auf, mit seiner gelbbraunen Hautfarbe und den schmal zugekniffenen Augen. Ein schwarz-horizontaler Streifen in einem entspannten Gesicht. Die ihn umgebende Luft vibrierte voller Lust. Doch,
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Das Gebet von zwei Mönchen

July 16th, 2005

In einem Eisenbahnabteil sitzen sich ein Franziskaner und ein Jesuit gegenüber. Beide beten ihr Brevier. Dabei zieht der Jesuit in aller Gemütsruhe ein Etui aus der Tasche, entnimmt ihm eine Zigarette und zündet sie sich an.
‘Beim Beten darf man nicht rauchen’, sagt der Franziskaner.
‘Ich schon’, antwortet der Jesuit, ‘ich habe mir eine Erlaubnis geben lassen’.
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Hai-Ku-Versuche

July 5th, 2005

Das Blatt dreht fallend
Im Wind tanzend ausser sich
Ich will jetzt leben.
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Wahrheit versus Wohlsein

June 30th, 2005

Ich kann nie zur Elite gehören. Elite kann nur bestehen, wenn sie Wahrheit als Realität verdrängt, um ein künstliches Gleichgewicht vortäuschen zu können. Wenigstens dem nichtdenkenden Volk gegenüber, das geführt werden will. Mir ist Wahrheit wichtiger als Wohlsein.
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Ziellose Fast-nicht-Bettgeschichte

June 18th, 2005

“Endlich wieder Freitag-Abend!” Mit dem Wirtschaftsteil der Münchner Zeitung auf den Knien, einem Glas alten Bourbon in der Hand und den Beinen seiner neuen Sekretärin im Kopf atmete Dr. lic.iur. Reinhard Reck gleich nochmals tief durch …
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Paradiesvorstellung

June 14th, 2005

Linked with Tod Liebe Verlangen Weiterentwicklung, and with Realität Lüge Ego-Aufgabe.

Paradiesvorstellung ist das, was ich mir selber als mein ureigenes Paradies vorstelle. Die Realität, in welcher ich sein möchte. Es ist das, was ich in meinen innersten Wünschen mir ausmale. In allen Aspekten. Immer dann, wenn etwas nicht so recht läuft, wird unbewusst auch diese Vorstellung etwas angepieckst, deren Inhalte – meist unbewusst – mit der Realität verglichen.
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Schöpfungsgeschichten

June 8th, 2005

Am Anfang kam Gott mit vier Engeln auf die Erde und stellte die Frage, ‘wollen wir hier Leben erschaffen?’

Gott liess abstimmen, das Resultat war unentschieden. Zwei Engel hatten ja gestimmt, zwei nein.

So liess Gott ein zweites Mal abstimmen.

Aber im Moment der Abstimmung gab Gott einem der Engel einen derart kräftigen Tritt in den Hinter, dass dieser unter den Tisch flog.

Jetzt war das Resultat eindeutig, zwei hatten ja gestimmt und nur einer nein.

Jener Engel, der unter den Tisch gefallen war und nein gestimmt hätte, hiess WAHRHEIT.

damals in Frankreich im Radio gehört

Schlussendlich bin ich der Meinung, dieser alte jüdische Witz trifft die Schöpfungs-Geschichte unserer Menschheit doch noch am besten.


Verwahrung von Kinderschänder wird aufgehoben

June 2nd, 2005

Verknüpft mit Von wegen Kinderschänder wird immer noch gestritten: Notaufnahme im Justizkrankenhaus.

Nachgehackt am 31. Juli 2010: … Inzwischen haben es vielleicht die meisten schon gemerkt, dass unser Zusammenleben ein paar unauflösliche Widersprüche enthält und wir oft gezwungen sind, wie hier zwischen zwei Unfertigkeiten zu wählen. Und, es geht nicht anders, diese Wahl müssen wir dann auch verantworten.

Bei Kinderschändern fällt es leichter, den grösstmöglichen Schutz des Kindes zu fordern. Oder wollen Sie verantworten, dass Eltern, dass die Bevölkerung, diesen Schutzbedarf des Kindes selber in die Hand nimmt?

Auch hier gilt: wenn die Bevölkerung Kinderschänder hinter Gitter verstecken will, ist dies absolut zu respektieren, wie jede andere politische Entscheidung. Und bei Kinderschändern sollten Richter und Psychiater keine Umfragen mehr benötigen.

Am 2. Juni 2005 schrieb ich auf diesem Blog: Read the rest of this entry »


Mein Feedback zur Neuraltherapie

June 1st, 2005

1991-1993 besuchte ich die Paracelsus-Schule zum Erlernen des Heilpraktikers. Die Lehrer waren meistens anerkannte Ärzte, welche zusätzlich zum Medizinstudium Heilpraktikermethoden anwandten. Zur Neuraltherapie hatten wir schon damals folgendes erfahren:
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Zyschtigs-Club vom 17. Februar 2004

May 31st, 2005

Mein harrsches mail an den Zyschtigs-Club vom 17.2.04 zum Thema

Sexualstraftäter definitiv hinter Gitter:

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organisieren

May 16th, 2005

Der Teufel ging mit seinem Freund auf der Erde spazieren. Da beobachteten die beiden, wie ein Mensch ein wunderschönes Stück Wahrheit am Boden liegen sah und es aufhob. Der Freund sagte zum Teufel, ‘du wirst ihm aber diese Wahrheit doch hoffentlich nicht lassen?’

Der Teufel schmunzelte und meinte, ‘hab keine Angst, ich werde den Menschen diese Wahrheit einfach organisieren’.

damals in Frankreich im Radio gehört


Hello World – Hallo Welt

May 14th, 2005

Dieser deutschsprachige Blog enthält meine persönlichen Überlegungen, lebenslanges Tagebuch, sowie erfundene Geschichten. Aber auch Dinge nur einfach zum hingucken.