Die erschöpfte Theorie?

May 30th, 2007

Evolution und Kreationismus in Wissenschaften, Kongress vom 15. – 17. June 2007, Universität Trier. Der Kongress „Die erschöpfte Theorie? Evolution und Kreationismus in Wissenschaften“ vom 15. bis 17. Juni 2007 an der Universität Trier möchte die Kontroverse unter der Perspektive des Vordringens des Kreationismus in die Schulpraxis (durch einen internationalen Vergleich) sowie die Schuldidaktik im deutschsprachigen Raum (durch eine Untersuchung der Lehrmittel) kritisch beleuchten. Dabei sollen jene Gesichtspunkte in Zusammenhang mit der neoliberalen Privatisierungspraxis im Bildungsbereich und der damit verbundenen verstärkten Ausbreitung von privaten Bildungseinrichtungen gebracht werden.

Diese übergeordnete Fragestellung lehnt sich an den 2003 an der Universität Trier veranstalteten Bildungskongress „Die ewige Wiederkehr des Religiösen. Kongress zur Untersuchung der Auswirkungen von Religion und Esoterik in Erziehung und Bildung“ an, dessen Dokumentation 2005 unter dem Titel „Mission Klassenzimmer. Zum Einfluss von Religion und Esoterik auf Bildung und Erziehung“ erschien.

Darüber hinaus möchte der Kongress die Institutionalisierung und Vernetzung der Bewegung um das Intelligent Design (ID) als ein Beispiel für konservative Strategien zur Durchsetzung wissenschaftlich nicht belegter Auffassungen in den Lehrplänen staatlicher Bildungsanstalten thematisieren („Die Studiengemeinschaft Wort und Wissen e.V.“, das „Evangeliumsnetz“ etc.).

(Siehe ganzer Text).

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